Krisenkommunikation Agentur für Reputation

Vertrauen sichern. Orientierung geben.

Krisenkommunikation ist in kritischen Unternehmenssituationen ein entscheidender Faktor für Vertrauen, Reputation und Handlungsfähigkeit. Wenn Unternehmen unter öffentlichem Druck stehen, entsteht in kurzer Zeit ein Bild, das Orientierung schafft und Stabilität ermöglicht – intern wie extern.

Strategische Krisenkommunikation verbindet Fakten mit Verantwortung, Führung mit Haltung und Entscheidungen mit Klarheit. Gerade bei Unternehmen mit komplexen Strukturen und vielfältigen Stakeholdern braucht es eine abgestimmte Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Partnern, Kapitalmarkt und Öffentlichkeit.

Als Krisenkommunikation Agentur unterstützen wir Unternehmen dabei, Krisen kommunikativ vorzubereiten, im Ernstfall souverän zu steuern und Vertrauen langfristig zu sichern. Unsere Krisenkommunikation Beratung folgt dabei einem klaren Anspruch: Reputation schützen, Orientierung geben und unternehmerische Themen auch in Ausnahmesituationen strategisch führen.

So wird Krisenkommunikation zu einem integralen Bestandteil von Corporate Leadership – und zu einer tragfähigen Grundlage für nachhaltiges Vertrauen.

Stakeholder verbinden. Vertrauen langfristig sichern.

Vertrauen durch Krisenkommunikation stärken

In Krisensituationen entscheidet nicht allein das Ereignis über die Wirkung, sondern die Kommunikation, die ein Unternehmen dazu führt. Strategische Krisenkommunikation schafft Orientierung, wenn Unsicherheit entsteht, und stärkt Vertrauen bei allen relevanten Anspruchsgruppen.

Gerade Unternehmen mit hoher Sichtbarkeit, komplexen Stakeholder-Strukturen und anspruchsvollen Märkten stehen in Ausnahmesituationen unter besonderer Beobachtung. Mitarbeitende erwarten Einordnung, Kunden und Partner Verlässlichkeit, Medien und Öffentlichkeit nachvollziehbare Informationen. Krisenkommunikation Beratung sorgt dafür, dass diese Erwartungen nicht parallel, sondern aus einer gemeinsamen Linie heraus adressiert werden.

Professionelle Krisenkommunikation schützt Reputation, weil sie Verantwortung sichtbar macht und Handlungssicherheit vermittelt. Sie schafft Klarheit, wenn noch nicht alle Fakten vorliegen, und stärkt die Fähigkeit, auch unter Druck konsistent zu kommunizieren. Damit wird Kommunikation zu einem strategischen Führungsinstrument – nicht nur im Moment der Krise, sondern auch für die langfristige Wahrnehmung des Unternehmens.

Eine erfahrene Krisenkommunikation Agentur unterstützt dabei, Botschaften präzise zu formulieren, Stakeholder gezielt anzusprechen und die kommunikative Steuerung eng mit unternehmerischen Entscheidungen zu verbinden. So entsteht Stabilität nach innen und Vertrauen nach außen.

Kontakt

Wenn Sie Ihre Krisenkommunikation strategisch aufstellen oder eine aktuelle Situation besprechen möchten, vereinbaren Sie gern direkt einen Termin für ein vertrauliches Erstgespräch.

Führung sichtbar machen. Vertrauen stärken.

Krisenkommunikation als Corporate Leadership

In großen Unternehmen ist eine Krise selten nur ein Kommunikationsereignis. Sie ist eine unternehmerische Ausnahmesituation, in der Führung, Strategie und Reputation unmittelbar zusammenwirken. Genau deshalb ist Krisenkommunikation mehr als ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit: Sie ist Teil von Corporate Leadership.

Unternehmen stehen in kritischen Momenten vor einer besonderen Herausforderung. Entscheidungen müssen oft unter Zeitdruck getroffen werden, während gleichzeitig verschiedene Anspruchsgruppen Orientierung erwarten: Mitarbeitende, Kunden, Partner, Aufsichtsgremien, Investoren, Behörden und Öffentlichkeit. Strategische Krisenkommunikation sorgt dafür, dass diese Erwartungen nicht zu widersprüchlichen Signalen führen, sondern in einer klaren Linie zusammenlaufen.

Corporate Leadership in der Krise bedeutet, Verantwortung nachvollziehbar zu kommunizieren. Es geht darum, Haltung zu zeigen, Vertrauen zu stabilisieren und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens sichtbar zu halten. Eine professionelle Krisenkommunikation Beratung unterstützt Führungsteams dabei, Sprache und Strategie miteinander zu verbinden: Welche Botschaften tragen in welcher Phase? Welche Stakeholder brauchen welche Form der Ansprache? Und wie bleibt Kommunikation konsistent, auch wenn sich die Lage dynamisch entwickelt?

Gerade auf CEO- und Vorstandsebene gewinnt Krisenkommunikation eine besondere Bedeutung. Führung wird in der Öffentlichkeit nicht nur an Entscheidungen gemessen, sondern an der Art, wie sie kommuniziert werden. Klarheit, Verlässlichkeit und ein sicherer Takt sind entscheidend, um Vertrauen zu bewahren und Reputation langfristig zu schützen.

Als Krisenkommunikation Agentur begleiten wir Unternehmen dabei, Krisen nicht nur zu erklären, sondern kommunikativ zu steuern: mit strategischem Blick, abgestimmter Stakeholder-Kommunikation und einem klaren Fokus auf Reputation und Corporate Leadership.

So wird Krisenkommunikation zu einem integralen Bestandteil unternehmerischer Führung – und zu einer Grundlage, auf der Vertrauen auch in kritischen Situationen bestehen kann.

Reputation steuern. Orientierung geben.

Strategischer Ansatz für Krisensituationen

Krisenkommunikation wirkt dann am stärksten, wenn sie nicht als Einzelmaßnahme verstanden wird, sondern als strategischer Bestandteil unternehmerischer Führung. Deshalb ist Krisenkommunikation bei uns eingebettet in das Leistungsfeld Strategie, Reputation & Corporate Leadership.

Unser Ansatz verbindet kommunikative Steuerung mit den Anforderungen komplexer Organisationen: klare Entscheidungslogik, abgestimmte Stakeholder-Kommunikation und ein Fokus auf Vertrauen als zentrale strategische Größe.

Strategische Krisenkommunikation bedeutet dabei nicht nur, schnell zu reagieren. Es bedeutet, in kritischen Situationen Orientierung zu schaffen, Reputation zu schützen und Führung handlungsfähig zu halten.

Unser Anspruch in der Krisenkommunikation Beratung

Unser Anspruch in der Krisenkommunikation Beratung

Wir begleiten Unternehmen dabei,

  • kommunikative Stabilität aufzubauen, bevor eine Krise eintritt
  • Botschaften und Verantwortung in Einklang zu bringen
  • Stakeholder gezielt zu führen, statt nur zu informieren
  • Reputation langfristig zu sichern, auch über den akuten Moment hinaus

Krisenkommunikation ist eine Führungsaufgabe, die strategisch vorbereitet und professionell gesteuert werden muss.

Drei Leitprinzipien unserer Krisenkommunikation Agentur

Drei Leitprinzipien unserer Krisenkommunikation Agentur

1. Haltung und Klarheit
Krisenkommunikation braucht eine Sprache, die Verantwortung sichtbar macht und Orientierung vermittelt – intern wie extern.

2. Stakeholder-Steuerung statt Einheitsbotschaft
Unterschiedliche Anspruchsgruppen brauchen unterschiedliche Formate und Taktungen. Kommunikation folgt einer klaren Stakeholder-Logik, nicht dem Zufall.

3. Reputation als strategische Leitgröße
Reputation ist kein Nebeneffekt, sondern ein zentraler Wert. Krisenkommunikation schützt Vertrauen und stärkt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Was Unternehmen dadurch gewinnen

Was Unternehmen dadurch gewinnen

Strategisch geführte Krisenkommunikation schafft:

  • Vertrauen bei Mitarbeitenden, Kunden und Öffentlichkeit
  • Konsistenz in der Kommunikation über alle Ebenen hinweg
  • Sicherheit für CEO, Vorstand und Führungskräfte
  • Stabilität in kritischen Unternehmenssituationen
  • Eine belastbare Grundlage für Repositionierung nach der Krise

Krisenkommunikation wird so zu einem integralen Bestandteil von Corporate Leadership: nicht reaktiv, sondern steuernd. Nicht kurzfristig, sondern reputationswirksam. Nicht isoliert, sondern strategisch eingebettet.

Vorbereitung, Steuerung, Reputation sichern.

Leistungen unserer Krisenkommunikation Agentur für Unternehmen

Strategische Krisenkommunikation ist mehr als eine Reaktion auf akute Ereignisse. Sie umfasst Vorbereitung, Führung im Ernstfall und die langfristige Sicherung von Vertrauen und Reputation. Als Krisenkommunikation Agentur begleiten wir Unternehmen in allen Phasen – von der Prävention bis zur Repositionierung nach einer Krise.

Unsere Krisenkommunikation Beratung richtet sich insbesondere an Unternehmen mit hoher Sichtbarkeit, komplexen Stakeholder-Strukturen und anspruchsvollen Märkten. Die Leistungen sind modular aufgebaut und lassen sich je nach Situation kombinieren.

  • 1. Crisis Preparedness & Krisenprävention

    Wir unterstützen Unternehmen dabei, Krisenkommunikation strategisch vorzubereiten, bevor Druck entsteht. Denn Handlungsfähigkeit beginnt lange vor dem Ernstfall.

    Typische Leistungen:

    • Entwicklung von Krisenkommunikationsstrategien und Szenarien
    • Wir entwickeln Krisenkommunikationspläne und unterstützen beim Aufbau eines Krisenstabs.
    • Erstellung von Krisenhandbuch, Sprachregelungen und Q&A-Strukturen
    • Krisentrainings und Simulationen für Vorstand und Kommunikationsteams
    • Vorbereitung von Holding Statements und Kommunikationsleitlinien

    Ergebnis: Ein Unternehmen, das auch in kritischen Situationen schnell Orientierung geben kann.

  • 2. Akutkommunikation in den ersten 24–48 Stunden

    Wenn eine Krise eintritt, zählt Geschwindigkeit ebenso wie Präzision. In der Akutphase entscheidet sich, ob Vertrauen stabil bleibt und Kommunikation steuerbar bleibt.

    Wir begleiten Unternehmen bei:

    • Sofortiger Lagebewertung und Kommunikationspriorisierung
    • Entwicklung erster Kernbotschaften und Statements
    • Abstimmung von Sprecherrollen und Führungsauftritten
    • Steuerung der Medienkommunikation und Pressestelle auf Zeit
    • Einrichtung einer Krisenkommunikationsstruktur für Updates und Taktung

    Ziel: Klarheit schaffen, Erwartungen steuern, Handlungsfähigkeit sichtbar machen.

  • 3. Stakeholder-Kommunikation intern und extern

    In Krisen reicht eine Botschaft nicht aus. Unterschiedliche Stakeholder erwarten unterschiedliche Informationen, Formate und Tonalitäten.

    Unsere Krisenkommunikation Beratung umfasst:

    • Mitarbeitendenkommunikation und Führungskräftebriefings
    • Kommunikation mit Kunden, Partnern und Lieferketten
    • Abstimmung mit Aufsichtsgremien, Gesellschaftern und Investoren
    • Dialogformate für Öffentlichkeit, Politik und Institutionen
    • Kommunikationsarchitektur über alle relevanten Kanäle hinweg

    Ergebnis: Konsistenz, Vertrauen und Stabilität in der Organisation.

  • 4. CEO- und Executive Communication in Krisensituationen

    Gerade auf Vorstandsebene wird Krisenkommunikation zur Führungsaufgabe. CEOs werden nicht nur an Entscheidungen gemessen, sondern an der Art, wie sie Verantwortung kommunizieren.

    Wir unterstützen durch:

    • CEO- und Vorstandssparring in kritischen Phasen
    • Entwicklung von Auftritts- und Sprachlinien
    • Vorbereitung von Pressegesprächen, Townhalls und Stakeholder-Statements
    • Coaching für Leadership-Kommunikation unter Druck
    • Briefings für Aufsichtsräte und Governance-Strukturen

    Ziel: Führung sichtbar machen, Vertrauen stärken, Reputation schützen.

  • 5. Monitoring, Medienanalyse & Issues Steering

    Strategische Krisenkommunikation basiert nicht auf Bauchgefühl, sondern auf präzisem Lagebild. Wir analysieren Dynamiken in Echtzeit und unterstützen die kommunikative Steuerung.

    Leistungen:

    • Medienmonitoring und Social Listening
    • Bewertung von Narrativen, Stimmungen und Stakeholder-Reaktionen
    • Früherkennung von Eskalationsrisiken
    • Steuerung von Kommunikationsmaßnahmen auf Basis von Daten
    • Kontinuierliche Anpassung von Botschaften und Formaten

    Ergebnis: Kommunikation bleibt steuerbar, auch wenn Dynamiken sich beschleunigen.

  • 6. Post-Crisis Reputation Recovery & Repositionierung

    Nach der akuten Krise beginnt die strategische Phase: Vertrauen langfristig sichern, Reputation stärken und kommunikative Lehren verankern.

    Wir begleiten Unternehmen bei:

    • Abschlusskommunikation und transparente Einordnung
    • Lessons-Learned-Prozessen und Anpassung von Krisenplänen
    • Reputationsmaßnahmen und strategischer Repositionierung
    • Aufbau langfristiger Kommunikationsresilienz
    • Stärkung von Corporate Leadership nach Ausnahmesituationen

    Ziel: Krisen nicht nur bewältigen, sondern Vertrauen nachhaltig festigen.

  • Krisenkommunikation als strategische Führungsleistung

    Unsere Leistungen verbinden operative Präsenz mit strategischer Reputation-Steuerung. Als Krisenkommunikation Agentur begleiten wir Unternehmen dabei, auch in kritischen Situationen Orientierung zu geben, Stakeholder zu führen und Vertrauen langfristig zu sichern.

Komplexe Lagen strategisch steuern.

Typische Krisensituationen im Unternehmen

Krisen entstehen selten aus dem Nichts. Sie entwickeln sich entlang typischer Muster, unterscheiden sich jedoch in Dynamik, öffentlicher Aufmerksamkeit und Stakeholder-Betroffenheit. Für Unternehmen mit hoher Sichtbarkeit ist entscheidend, diese Situationen frühzeitig einzuordnen und kommunikativ gezielt zu steuern.

Unsere Krisenkommunikation Beratung unterstützt Unternehmen dabei, unterschiedliche Krisentypen strategisch zu bewerten und kommunikativ angemessen zu führen.

Wirtschaftliche und strukturelle Krisen

Wirtschaftliche und strukturelle Krisen

Diese Krisen betreffen die wirtschaftliche Stabilität und strategische Ausrichtung des Unternehmens. Sie sind häufig langfristig angelegt und besonders reputationssensibel.

Typische Anlässe:

  • Restrukturierungen und Reorganisationen
  • Stellenabbau, Standortverlagerungen oder -schließungen
  • Finanzielle Engpässe oder Ergebnisrückgänge
  • Veränderungen im Gesellschafter- oder Investorenumfeld

Kommunikatives Ziel: Vertrauen erhalten, Entscheidungsfähigkeit zeigen, Perspektiven vermitteln.

Compliance-, Governance- und Management-Themen

Compliance-, Governance- und Management-Themen

Vorwürfe oder Untersuchungen im Bereich Compliance, Führung oder Governance entwickeln schnell hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Die Kommunikation muss Verantwortung sichtbar machen und zugleich rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Typische Anlässe:

  • Compliance- oder Regulatorik-Vorfälle
  • Untersuchungen und interne Aufklärungsprozesse
  • Vorwürfe gegen Führungskräfte
  • Veränderungen im Management oder Vorstand

Kommunikatives Ziel: Glaubwürdigkeit sichern, Transparenz ermöglichen, Führung stabilisieren.

Produkt-, Leistungs- und Lieferkettenkrisen

Produkt-, Leistungs- und Lieferkettenkrisen

Wenn Produkte, Dienstleistungen oder Lieferketten betroffen sind, stehen Kunden, Partner und Behörden besonders im Fokus. Geschwindigkeit und Verständlichkeit sind hier entscheidend.

Typische Anlässe:

  • Produktrückrufe oder technische Störungen
  • Qualitätsmängel oder Sicherheitsbedenken
  • Lieferkettenunterbrechungen
  • Regulatorische Beanstandungen

Kommunikatives Ziel: Klar informieren, Sicherheit vermitteln, Vertrauen bewahren.

Sicherheits-, Cyber- und Datenschutzkrisen

Sicherheits-, Cyber- und Datenschutzkrisen

Digitale Vorfälle und Sicherheitsereignisse betreffen zunehmend auch die Reputation von Unternehmen. Sie erfordern eine enge Abstimmung zwischen IT, Recht und Kommunikation.

Typische Anlässe:

  • Cyberangriffe und Systemausfälle
  • Datenschutzverletzungen
  • Sicherheitsvorfälle an Standorten
  • Notfall- und Ereignissituationen

Kommunikatives Ziel: Ruhe bewahren, Verantwortung zeigen, Orientierung geben.

Krisen im Zusammenspiel mehrerer Faktoren

In der Praxis treten Krisen häufig nicht isoliert auf. Wirtschaftliche, operative und kommunikative Aspekte greifen ineinander. Strategische Krisenkommunikation sorgt dafür, dass diese Komplexität beherrschbar bleibt und Kommunikation aus einer klaren Linie erfolgt.

Die vier Phasen der Krisenkommunikation

Kommunikation strategisch steuern.

Krisen verlaufen selten linear. Dennoch folgen sie wiederkehrenden Mustern, die sich kommunikativ strukturieren lassen. Strategische Krisenkommunikation orientiert sich deshalb an klar definierten Phasen, in denen unterschiedliche Entscheidungen, Botschaften und Formate gefragt sind.

Als Krisenkommunikation Agentur begleiten wir Unternehmen in allen vier Phasen – mit dem Ziel, Orientierung zu geben, Vertrauen zu sichern und Reputation langfristig zu schützen.

  • 1. Vorphase: Vorbereitung und Prävention

    Die Grundlage wirksamer Krisenkommunikation entsteht lange vor dem eigentlichen Ereignis. Unternehmen, die kommunikativ vorbereitet sind, können im Ernstfall schneller reagieren und souveräner steuern.

    Zentrale Elemente dieser Phase:

    • Analyse potenzieller Krisenszenarien und Reputationsrisiken
    • Definition von Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswegen
    • Aufbau eines belastbaren Krisenstabs
    • Entwicklung von Kernbotschaften, Sprachregelungen und Q&A-Strukturen
    • Krisentrainings und Simulationen für Führung und Kommunikation

    Ziel: Kommunikationsfähigkeit institutionalisieren und Handlungssicherheit aufbauen.

  • 2. Akutphase: Orientierung im Krisenmoment

    Tritt eine Krise ein, entscheidet sich in kurzer Zeit, wie das Unternehmen wahrgenommen wird. In dieser Phase braucht es klare Prioritäten, eine verlässliche Taktung und eindeutige Botschaften.

    Schwerpunkte der Akutphase:

    • Schnelle Lagebewertung und Einordnung
    • Festlegung der relevanten Stakeholder
    • Entwicklung erster Statements und Kernbotschaften
    • Koordination von Führung, Kommunikation und Fachbereichen
    • Sichtbarkeit durch klar definierte Sprecher

    Ziel: Orientierung geben, Erwartungen steuern, Vertrauen stabilisieren.

  • 3. Managementphase: Steuerung und Konsistenz

    Nach der ersten Reaktion beginnt die Phase der kontinuierlichen Steuerung. Informationen werden präziser, Dialogräume öffnen sich, und die Kommunikation gewinnt an Tiefe.

    Typische Aufgaben in dieser Phase:

    • Regelmäßige Updates für interne und externe Stakeholder
    • Feinjustierung von Botschaften und Formaten
    • Monitoring von Medien, Öffentlichkeit und Social Media
    • Korrektur von Fehlinterpretationen
    • Proaktive Ansprache relevanter Anspruchsgruppen

    Ziel: Konsistenz sichern und kommunikative Kontrolle behalten.

  • 4. Nachkrisenphase: Lernen und Repositionierung

    Ist die akute Krise bewältigt, beginnt die strategische Nacharbeit. Diese Phase ist entscheidend für die langfristige Reputation des Unternehmens.

    Schwerpunkte:

    • Abschlusskommunikation und transparente Einordnung
    • Interne Lessons-Learned-Prozesse
    • Anpassung von Krisenplänen und Kommunikationsstrukturen
    • Reputationsmaßnahmen und strategische Repositionierung
    • Stärkung der kommunikativen Resilienz

    Ziel: Vertrauen festigen und die Organisation für zukünftige Situationen stärken.

  • Krisen sind nicht planbar – Kommunikation schon

    Wer die vier Phasen kennt und strategisch steuert, bleibt auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig. Krisenkommunikation wird so zu einem strukturierten Führungsprozess, der Reputation schützt und Orientierung gibt.

Kommunikation wirkungsvoll ausspielen.

Kanäle und Formate gezielt steuern

Wirksame Krisenkommunikation entscheidet sich nicht allein an der Botschaft, sondern auch an Kanalwahl, Timing und Format. Unterschiedliche Stakeholder nutzen unterschiedliche Informationsquellen – und bewerten Kommunikation entsprechend ihres Kontextes.

Strategische Krisenkommunikation sorgt dafür, dass Inhalte dort ankommen, wo sie Wirkung entfalten, und dass Kommunikation über alle Kanäle hinweg konsistent bleibt.

Zentrale Kommunikationskanäle in Krisensituationen

Zentrale Kommunikationskanäle in Krisensituationen

Je nach Situation und Zielgruppe kommen unterschiedliche Kanäle zum Einsatz. Entscheidend ist ihre abgestimmte Steuerung.

Unternehmenswebsite und Krisen-Microsite
Die Website fungiert als zentrale Referenzquelle. Hier werden Fakten, Updates und Einordnungen gebündelt und laufend aktualisiert.

  • Zentrale Anlaufstelle für Medien und Öffentlichkeit
  • Veröffentlichung von Statements, Q&A und Updates
  • Hohe Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit

Social Media und digitale Plattformen
Soziale Netzwerke spiegeln Stimmungen in Echtzeit. Sie ermöglichen Dialog, erfordern aber klare Leitplanken.

  • Schnelle Einordnung und Klarstellung
  • Dialog mit relevanten Anspruchsgruppen
  • Steuerung von Tonalität und Taktung

Direkte Ansprechpartner und Hotlines
In sensiblen Situationen sind persönliche Formate unverzichtbar.

  • Vertrauensaufbau durch direkte Kommunikation
  • Entlastung von Service- und Kommunikationsstrukturen

Klare Zuständigkeiten für Rückfragen

Stakeholder-orientierte Formate

Stakeholder-orientierte Formate

Neben öffentlichen Kanälen spielt die gezielte Ansprache einzelner Gruppen eine zentrale Rolle.

Interne Kommunikation und Führungskräftebriefings
Mitarbeitende sind zentrale Multiplikatoren. Führungskräfte benötigen klare Botschaften und Argumentationshilfen.

  • Intranet, Townhalls und interne Updates
  • Briefings für Führungskräfte und HR
  • Einheitliche Sprachregelungen

Medienarbeit und Hintergrundgespräche
Vertrauen entsteht durch Einordnung und Dialog.

  • Pressebriefings und Einzelgespräche
  • Hintergrundinformationen für Journalistinnen und Journalisten
  • Kontinuierliche Medienbetreuung

Steuerung und Qualitätssicherung

Steuerung und Qualitätssicherung

Strategische Krisenkommunikation ist ein laufender Prozess. Steuerung und Qualitätssicherung stellen sicher, dass Kommunikation wirksam bleibt.

Zentrale Elemente:

  • Medienmonitoring und Social Listening
  • Bewertung von Resonanz und Stimmungsbildern
  • Anpassung von Botschaften und Formaten
  • Enge Abstimmung zwischen Führung, Fachbereichen und Kommunikation

So bleibt Krisenkommunikation auch in dynamischen Situationen kontrollierbar, konsistent und wirksam.

Erfahrung. Haltung. Wirkung.

Warum Ruess Group

Krisenkommunikation verlangt mehr als Methodenwissen. Sie erfordert Erfahrung in kritischen Unternehmenssituationen, ein sicheres Gespür für Dynamiken und die Fähigkeit, Kommunikation auf Führungsebene wirksam zu steuern. Genau hier setzt die Ruess Group an.

Als Krisenkommunikation Agentur begleiten wir Unternehmen mit hoher Sichtbarkeit und komplexen Stakeholder-Strukturen in Situationen, in denen Reputation, Vertrauen und Handlungsfähigkeit auf dem Spiel stehen. Unser Fokus liegt auf strategischer Krisenkommunikation, die Führung unterstützt und Orientierung gibt.

Erfahrung in reputationskritischen Situationen

Erfahrung in reputationskritischen Situationen

Wir arbeiten für Unternehmen, bei denen Krisenkommunikation unmittelbare Auswirkungen auf Marktvertrauen, Mitarbeitende und Geschäftsbeziehungen hat. Unsere Beratung ist auf die Anforderungen großer Organisationen ausgerichtet.

Typisch für unsere Mandate sind:

  • Hohe öffentliche und mediale Aufmerksamkeit
  • Mehrdimensionale Stakeholder-Landschaften
  • Enge Verzahnung von Strategie, Recht, HR und Kommunikation

Diese Erfahrung ermöglicht es uns, Krisen nicht isoliert zu betrachten, sondern im unternehmerischen Gesamtzusammenhang zu steuern.

Senior-Beratung auf Augenhöhe

Senior-Beratung auf Augenhöhe

Krisenkommunikation ist Vertrauenssache. Deshalb arbeiten unsere Mandantinnen und Mandanten direkt mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern auf Senior-Level zusammen.

Was das konkret bedeutet:

  • Direkte Beratung von CEO, Vorstand und Geschäftsführung
  • Sparring in strategischen Entscheidungsphasen
  • Klare, verständliche Einordnung komplexer Lagen
  • Verlässliche Begleitung in akuten Situationen

So entsteht eine Zusammenarbeit, die Führung entlastet und Entscheidungsfähigkeit stärkt.

Verbindung von Strategie, Reputation und Leadership

Verbindung von Strategie, Reputation und Leadership

Unsere Krisenkommunikation Beratung ist eingebettet in einen klaren strategischen Rahmen. Wir verstehen Kommunikation als Teil unternehmerischer Steuerung – nicht als isolierte Maßnahme.

Das prägt unseren Ansatz:

  • Krisenkommunikation als Bestandteil von Corporate Leadership
  • Reputation als strategische Leitgröße
  • Stakeholder-Kommunikation entlang klarer Prioritäten
  • Langfristige Wirkung statt kurzfristiger Effekte

Diese Verbindung sorgt dafür, dass Kommunikation nicht nur im Moment trägt, sondern nachhaltig Vertrauen aufbaut.

Wirkung, die über die Krise hinausgeht

Erfolgreiche Krisenkommunikation endet nicht mit dem letzten Statement. Sie stärkt die Organisation, schärft Haltung und verbessert die Fähigkeit, zukünftige Situationen souverän zu meistern.

Unser Anspruch als Krisenkommunikation Agentur ist es, Unternehmen so zu begleiten, dass sie aus kritischen Situationen gestärkt hervorgehen – mit klarer Kommunikation, stabiler Reputation und verlässlicher Führung.

Krisenfähigkeit gezielt entwickeln.

Einstieg in die Zusammenarbeit

Krisenkommunikation ist dann besonders wirksam, wenn sie frühzeitig und strukturiert angegangen wird. Deshalb beginnt die Zusammenarbeit mit der Ruess Group nicht erst im akuten Krisenfall, sondern dort, wo strategische Klarheit entsteht: bei der Einschätzung von Risiken, Kommunikationsfähigkeit und Führungsstrukturen.

Unsere Krisenkommunikation Beratung bietet dafür klar definierte Einstiegsformate, die sich an den Anforderungen großer Unternehmen orientieren und schnell belastbare Ergebnisse liefern.

  • Analyse und strategische Einordnung

    Zu Beginn steht ein gemeinsames Verständnis der Situation oder Ausgangslage. Je nach Bedarf analysieren wir bestehende Strukturen, aktuelle Herausforderungen oder potenzielle Krisenszenarien.

    Typische Inhalte dieser Phase:

    • Einschätzung kommunikativer Risiken und Reputationsfaktoren
    • Bewertung bestehender Krisenkommunikationsstrukturen
    • Analyse von Stakeholder-Landschaften und Erwartungshaltungen
    • Einordnung aktueller Themen im Unternehmens- und Marktumfeld

    Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu schaffen.

  • Strukturierte Formate für Klarheit und Orientierung

    Auf Basis der Analyse entwickeln wir passgenaue Formate, die Unternehmen kommunikativ stärken – präventiv oder situationsbezogen.

    Dazu zählen unter anderem:

    • Reputation- & Leadership-Check
      Einschätzung von Kommunikationsfähigkeit, Führungswirkung und Reputationsrisiken in kritischen Situationen.
    • Crisis-Preparedness-Workshops
      Entwicklung klarer Rollen, Entscheidungswege und Kommunikationslogiken für den Ernstfall.
    • Strategisches Sparring für Vorstand und Geschäftsführung
      Einordnung von Kommunikationsoptionen und Entscheidungsfolgen auf Führungsebene.

    Diese Formate lassen sich flexibel kombinieren und an den konkreten Bedarf des Unternehmens anpassen.

  • Zusammenarbeit auf Augenhöhe

    Krisenkommunikation erfordert Vertrauen, Diskretion und Verlässlichkeit. Deshalb ist die Zusammenarbeit bei uns geprägt von direkter Kommunikation, klaren Verantwortlichkeiten und einer engen Anbindung an die Führungsebene.

    Unser Anspruch ist es, Unternehmen so zu begleiten, dass sie kommunikativ handlungsfähig bleiben – unabhängig davon, ob eine konkrete Krise bereits eingetreten ist oder nicht.

Kontakt

Wenn Sie den Einstieg in eine strategische Krisenkommunikation prüfen möchten, vereinbaren Sie gern einen Termin für ein vertrauliches Erstgespräch.

FAQs

Häufige Fragen
zur Krisenkommunikation

  • Strategische Krisenkommunikation beschreibt die gezielte Steuerung von Kommunikation in kritischen Unternehmenssituationen. Sie verbindet operative Maßnahmen mit unternehmerischer Führung, Reputation und Stakeholder-Management. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Vertrauen zu sichern und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten.

  • Eine Krisenkommunikation Agentur ist sinnvoll, sobald ein Unternehmen mit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit, komplexen Stakeholder-Strukturen oder reputationssensiblen Themen konfrontiert ist. Das gilt sowohl für akute Krisen als auch für die präventive Vorbereitung auf mögliche Situationen.

  • Krisenkommunikation Beratung richtet sich insbesondere an Unternehmen mit hoher Sichtbarkeit, komplexen Entscheidungsstrukturen und vielfältigen Anspruchsgruppen. Typisch sind Unternehmen ab etwa 500 Mio. Euro Umsatz, börsennotierte Gesellschaften, familiengeführte Großunternehmen oder Portfoliounternehmen.

  • Zu Beginn stehen eine schnelle Einordnung der Lage und die Priorisierung der Kommunikation. Dazu gehören die Definition relevanter Stakeholder, erste Kernbotschaften sowie klare Zuständigkeiten. Ziel ist es, Orientierung zu schaffen und kommunikative Handlungsfähigkeit sicherzustellen.

  • Die Dauer hängt von Anlass, Dynamik und öffentlicher Aufmerksamkeit ab. Manche Situationen erfordern wenige Tage intensive Begleitung, andere entwickeln sich über Wochen oder Monate. Strategische Krisenkommunikation endet nicht mit der Akutphase, sondern schließt häufig auch Nachbereitung und Reputationsarbeit ein.

  • Interne Kommunikation ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Mitarbeitende und Führungskräfte benötigen frühzeitig Einordnung, klare Botschaften und Orientierung. Eine konsistente interne Kommunikation stärkt Vertrauen und wirkt stabilisierend auf das gesamte Unternehmen.

  • Krisenkommunikation auf Vorstandsebene ist eng mit Führung und Verantwortung verbunden. Geschäftsführung und CEO werden in die Entwicklung von Botschaften, Auftritten und Entscheidungslogiken eingebunden. Ziel ist eine klare, konsistente und glaubwürdige Kommunikation nach innen und außen.

  • Die Kosten richten sich nach Umfang, Dauer und Komplexität der Situation. Präventive Formate wie Analysen oder Workshops unterscheiden sich von der Begleitung akuter Krisen. In einem Erstgespräch lassen sich Bedarf, Vorgehen und Rahmenbedingungen transparent klären.

  • Krisenkommunikation ist stärker strategisch ausgerichtet und eng mit Führung, Entscheidungsfindung und Reputation verbunden. Während klassische PR auf kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit abzielt, fokussiert Krisenkommunikation auf Orientierung, Steuerung und Vertrauen in Ausnahmesituationen.

  • Krisenkommunikation schützt Reputation, indem sie Verantwortung sichtbar macht, Erwartungen steuert und Kommunikation konsistent hält. Sie sorgt dafür, dass unternehmerisches Handeln nachvollziehbar bleibt und Vertrauen auch in kritischen Situationen erhalten wird.

  • Ja. Durch Krisenprävention, Szenarienplanung, Trainings und klare Kommunikationsstrukturen lässt sich die Reaktionsfähigkeit deutlich erhöhen. Unternehmen, die vorbereitet sind, können in Krisensituationen schneller und souveräner handeln.

  • Ein Erstgespräch dient der Einordnung der Situation oder Fragestellung. Es ist vertraulich, unverbindlich und darauf ausgerichtet, gemeinsam zu klären, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.